Dominosteine werden angetippt entsprechen Impulse, die alles in Gang setzen
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BAUM COACHING
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Psychotherapie

Methoden:

Traumatherapie/EMDR - Hypnotherapie              Gesprächstherapie - Gestalttherapie - Coaching

Mit den Methoden der Traumatherapie/EMDR, Hypnotherapie, Gesprächstherapie, des Coachings und verschiedenen Elementen der Gestalttherapie können wir Sie wirksam und effizient unterstützen.

Gesprächstherapie

 

Wer kennt das nicht: sich mal alles von der Seele sprechen wollen, um danach wieder ein wunderbares Gefühl der Leichtigkeit zu empfinden und sich selbst vielleicht auch schon wieder ein Stück näher gekommen zu sein....

 

Der Begriff Gesprächstherapie wird in der Regel in mehreren Bedeutungen verwendet. Einerseits wird er als Synonym für die "Klientenzentrierte Psychotherapie" nach Rogers verwendet, andererseits beinhaltet der Begriff jede Art von Psychotherapie, bei der das Gespräch zwischen Klient und Therapeut eine Rolle spielt. In meiner Praxis in München arbeite ich vor allem mit Gesprächstherapie, Traumatherapie/EMDR und Hypnotherapie, aber auch mit erfolgreichen Elementen anderer Therapieverfahren wie z.B. der Bild- und Gestalttherapie.

Traumatherapie/EMDR

 

EMDR steht für Eye Movement Desensitiziation and Reprocessing, das heisst Augenbewegung Desensibilisierung und Neuverarbeitung. EMDR ist derzeit das effektivste wissenschaftlich anerkannte Verfahren zur Behandlung posttraumatischer Belastugnsstörungen (PTBS).

 

Aber,  EMDR kann noch viel mehr:  Depressionen, Schmerz-, Zwangs- und Angststörungen sowie Anpassungsstörungen jeder Art – ausgelöst durch Trauer, Verlust, bösartige Erkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, aber auch durch Stress am Arbeitsplatz und in der Schule wie z.B. Mobbing, Prüfungsangst oder durch Stress in der Familie - können mit diesem psychotherapeutischen Verfahren in verhältnismäßig kurzer Zeit erfolgreich behandelt werden.  

 

Francine Shapiro, eine Psychologin aus den USA hat dieses Verfahren 1987 zufällig entdeckt.  Selbst an einem Krebsleiden erkrankt, stellte sie fest, dass während eines Spaziergangs im Park, bei dem sie mit ihren Augen den sich bewegenden Blättern der Bäume folgte, sich ihre Gemütsverfassung wesentlich verbesserte. Daraufhin erforschte sie dieses Verfahren mit wissenschaftlicher Präzision und entwickelte es ständig weiter. Heute findet EMDR in vielen Bereichen der Psychotherapie Anwendung. 

 

Mit dieser Methode können Folgestörungen von "großen" und "kleinen" Traumata bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern in vergleichsweise kurzer Zeit behandelt werden. Ihre Wirksamkeit wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien erwiesen.

Seit Anfang der 90iger Jahre wird EMDR auch in Deutschland angewandt und im Jahre 2006 wurde sie vom wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.

 

Was passiert bei einem Trauma?

 

Bei einschneidenden und/oder lebensbedrohlichen Ereignissen reagiert unser Organismus mit Schock. Dabei gibt es drei lebensrettende Reaktionen:

Angriff (wenn ich mich überlegen fühle), Flucht (wenn ich mich unterlegen fühle), Erstarren (wenn ich mich unterlegen fühle und nicht fliehen kann). Hierbei wird das kognitive Gehirn (linke Gehirnhälfte) vom emotionalen Gehirn (rechte Gehirnhälfte) getrennt. Der Grund hierfür ist, dass im Augenblick der Gefahr eine rein intuitive Reaktion erfolgt. Es ist dabei völlig unwichtig eine logische Begründung für die traumatische Situation zu finden, sie einzuordnen oder in Worte wieder zu geben.* Das ist aber genau das, was erforderlich ist, um ein Ereignis als Erinnerung "abzulegen". Wird das Erlebte nicht vollständig verarbeitet, so können Erinnerungsfetzen in Form von Flashbacks, Alpträumen und getriggerte Situationen immer wieder auftauchen und damit die gleichen Reaktionen beim Betroffenen auslösen wie während des traumatischen Ereignisses selbst, obwohl dieses schon lange vorbei ist.

Für eine vollständige Verarbeitung von Informationen/Ereignissen benötigt der Organismus sowohl das kognitive (linke Hälfte) als auch das emotionale Gehirn (rechte Hälfte) und erst wenn die Vernetzung dieser Teile in Bezug auf das belastende Ereignis aufgebaut ist, kann eine vollständige Verarbeitung erfolgen. Das Geschehene wird zwar noch erinnert, gleichzeitig aber als nicht mehr so belastend empfunden. 

 

Wie funktioniert EMDR?

 

Der Klient vergegenwärtigt sich das belastende Erlebnis, spürt dabei in seinen Körper, erlebt seine Emotion und benennt die negative Empfindung/Kognition, die er in dem Moment des Ereignisses über sich gedacht hat. Gleichzeitig folgt er mit seinen Augen der links-rechts-Bewegung der Finger des Therapeuten (=bilaterale Stimulation, kann auch in Form von "tapping" auf Handrücken oder Knie erfolgen). 

Nach etwa 12 Stimulationen erfolgt eine Pause, in der der Klient seine Empfindungen, Gedanken oder was immer ihn bewegt dem Therapeuten mitteilen kann - das muss er aber nicht. 

EMDR funktioniert auch, ohne dass der Klient dem Therapeuten alles erzählt. Natürlich tut sich der Therapeut leichter, wenn er weiß, was im Klienten vor sich geht. Er kann dadurch mögliche Abreaktionen besser vorhersehen und gegebenenfalls abwehren. Aber manchmal sind die Ereignisse so beschämend oder schlimm, dass die Betroffenen sie nicht aussprechen wollen.

 

Durch die bipolare Stimulation wird die Vernetzung der für die Informationsverarbeitung erforderlichen Gehirnanteile (rechte und linke Gehirnhälfte) aktiviert. Die fragmentierten Erinnerungen werden Stück für Stück wieder zusammengesetzt, so dass sie verarbeitet und als Ganzes im Gehirn "abgelegt" werden können. Das Trauma wird dann nicht mehr als gegenwärtig erlebt, sondern als vergangen. "Ja, es war schlimm, aber es ist jetzt vorbei." 

 

Die 8 Phasen der EMDR-Behandlung

 

EMDR besteht aus 8 Phasen, in denen der Klient behutsam an den Kern der Belastung herangeführt wird, um dann mit Hilfe der bipolaren Stimulation die Neuverarbeitung zu aktivieren und das belastende Ereignis als Erinnerung endgültig abzuspeichern.

 

  1. Zunächst erfolgt eine ausführliche Aufklärung, es wird eine Anamnese erhoben und der Behandlungsplan in Absprache mit dem Klienten festgelegt
  2. Ganz wichtig ist die Vorbereitung und die Stabilisierung. In dieser Phase wird der "sichere Ort" verankert, der es dem Klienten ermöglicht sich selbst zu stabilisieren.
  3. Im Anschluß erfolgt eine Bewertung des Problems (Trauma)
  4. Mit der Desensibilisierung und dem Reprozessieren beginnt dann die eigentliche Arbeit mit Hilfe der bilateralen Stimulation
  5. Bei der Verankerung wird die positive Kognition beim Klienten gefestigt
  6. Mit einem Körpertest wird überprüft, ob noch sensorische Belastungen vorhanden sind
  7. Beim Abschluss werden die erzielten Erfolge besprochen, aber auch Träume und Erinnerungen, die verarbeitet werden.
  8. In der Nachbefragung wird noch einmal die Belastung überprüft und ggfs. neue Aspekte bearbeitet.

 

Anwendungsbereiche

 

  • Verarbeiten von bewussten und unbewussten Erlebnissen

  • Anpassungsstörungen

  • Trauer nach Verlust

  • lebensbedrohliche Erkrankungen

  • Depression

  • Entwicklungs- und Verhaltensstörungen von Kindern

  • Probleme in Partnerschaft und Familie

  • Probleme am Arbeitsplatz

  • Körperliche Symptome (psychosomatische Beschwerden)

  • Phobien

  • Angst- und Panikstörungen

  • Depressionen

  • Burnoutsyndrom

  • Psychosomatische Störungen

  • Schmerzen

  • Suchtproblematik (hier werden die Ursache bzw. die Auslöser der Sucht behandelt, sodass der Griff zum Suchtmittel unter Umständen nicht mehr nötig ist)

 

Hypnotherapie

 

Schon in frühen Kulturkreisen war es ein bewährtes Mittel mit Hilfe der Trance an sein Innerstes zu gelangen. Hypnotherapie setzt Ressourcen frei, die unser Verstand nicht für möglich hält.

 

"Mittels Hypnose wird ein veränderter Bewusstseinszustand (die sog. hypnotische Trance) erzielt, der von zum Teil tiefgreifenden physiologischen und psychischen Veränderungen begleitet ist. Das therapeutische Potenzial dieses Zustandes wird u. a. durch die Möglichkeit verdeutlicht, akute Schmerzen zu unterbinden, so dass ein operativer Eingriff oder Zahnextraktionen ohne Anästhetikum möglich sind.

 

Hypnotherapie ist eine wirksame Therapieform, die sich bei der Behandlung verschiedenster Störungsbilder bewährt hat, was durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt wird. Seit 2006 ist die Hypnotherapie in Deutschland offiziell als eine wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Methode anerkannt.

 

Die moderne Hypnotherapie gilt als ein ressourcenorientiertes psychotherapeutisches Verfahren. Dabei wird das im Patienten vorhandene Reservoir an positiven Erfahrungsmöglichkeiten, latenten Bewältigungsstrategien und eigenen Stärken mit hypnotischen Techniken aktiviert und zur Bewältigung körperlicher/psychischer Probleme genutzt. Die therapeutische Nutzung positiver Lebenserfahrungen des Patienten wird auch mit Bezug auf den bekannten amerikanischen Hypnotherapeuten Milton Erickson als „Utilisation (Nutzung) von Ressourcen“ bezeichnet. Hypnose kann eigenständig oder in Kombination mit anderen Verfahren (wie Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologischen Verfahren) eingesetzt werden."**

 

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Bild- und Gestalttherapie

ZEICHNEN UND WAHRNEHMEN STATT DENKEN UND ANALYSIEREN *

 

Fritz Perls, der Begründer der Gestalttherapie, hat die Bedeutung der Wahrnehmung in einem oft zitierten Satz zusammengefasst: „Get out of your head and come to your senses“, auf Deutsch in etwa: „Lass das Denken, komm zu Deinen Sinnen!“ Er wollte damit zum Ausdruck bringen, wie wichtig es ist, sich und die Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen. Dieses „Wahrnehmen“ im Sinne von Achtsamkeit ist das Gegenteil von Denken, das Gegenteil von Deuten, Analysieren oder nach Erklärungen suchen.

Eine wichtige Hilfe zur Intensivierung der Wahrnehmung sind in unserer Therapie einfache Bilder (meist Strichmännchen), in die wir unsere Emotionen und Körperempfindungen farbig hinein malen. Um die Wahrnehmung zu verstärken, legen wir die Hand auf unser Bild, schließen die Augen und nehmen wahr, wie es dem Männ¬chen geht; nehmen wahr, wie z.B. eine belastende Szene aus der Kindheit sich im Verlauf der Verarbeitung mehr und mehr zum Positiven hin verändert, so dass der Klient am Ende der Sitzung sagen kann: „Es war damals zwar schlimm, aber es ist heute vorbei!“

DAS "INNERE KIND"

Ein wichtiger Teil ist die Arbeit mit dem “inneren Kind” bzw. mit inneren Kindanteilen. 
Unser Gehirn speichert negative Erfahrungen und Erlebnisse aus unserer frühesten Kindheit und dem Säuglingsalter. Dieser Teil ist unserem Bewusstsein nicht zugänglich. Durch alltägliche Auslösesituationen wird das Erlebte von damals aktiviert und löst wieder die gleiche Reaktion aus. Dies kann sich körperlich äussern, wie Zittern, Atemnot, Herzschmerzen, Herzrasen, Magendruck oder Panik. Auf psychischer Ebene empfinden wir z. B. Wut, Trauer, Angst, Depression und Mutlosigkeit.

Das Ziel dieser Therapie ist, zu erkennen, welche Ursachen die heutigen Emotionen und Körpergefühle auslösen, um sie dann zu verarbeiten. Dabei wird nicht in der Vergangenheit „gewühlt“, sondern gezielt die auslösenden Situationen betrachtet und im "Hier und Jetzt" vom erwachsenen Klienten verarbeitet und aufgelöst. sodass er lernt, als Erwachsener von heute und nicht mehr wie das hilflose Kind von damals zu reagieren.

 

INTENSIVIERUNG DER WAHRNEHMUNG DURCH EINFACHE ZEICHNUNGEN

Im Gegensatz zu Therapieformen, in denen das Gespräch, das Reden über Probleme eine zentrale Rolle spielt, geht es bei dieser Methode, ähnlich wie bei Perls um Wahrnehmen mit allen Sinnen: Hören, Riechen, Fühlen, den eigenen Körper spüren, die Gedanken, die in unserem Kopf oft ein Eigenleben führen, bewusst Wahrnehmen. In unserer Bild- und Gestalttherapie verbinden wir das gestalttherapeutische Prinzip “Wahrnehmen statt Denken und Reden” mit dem Zeichnen von Strichmännchen, in die wir unsere Emotionen farbig einmalen und dann mit der Hand erspüren, wie es dem Männchen geht. Auf diese Weise kommen die Betroffenen wesentlich schneller in die “Wahrnehmung”, als wenn sie sich ihre Emotionen und Körpergefühle nur gedanklich vorstellen.

Anwendungsgebiete:
        
  • Verarbeiten von bewussten und unbewussten Erlebnissen

  • Probleme in Partnerschaft und Familie

  • Probleme am Arbeitsplatz

  • Körperliche Symptome (psychosomatische Beschwerden)

  • Zwanghaftes Verhalten (Tics)

  • Angstzustände (Panikattacken)

  • Schlafstörungen

  • Depressionen (nicht endogen)

  • Drohendes oder akutes Burnoutsyndrom

Coaching

Dieses Gefühl, festzustecken, auf der Stelle zu treten: Es lähmt, lässt Sie einfach keinen klaren Gedanken fassen. Sie haben die Bremse angezogen. Irgendwie fühle Sie sich orientierungslos, ohne Energie und Tatendrang....Sie sehnen sich danach, wieder Sie selbst zu sein.

 

Manche Situationen im Leben führen einen in eine Sackgasse, aus der man sich keinen Ausweg mehr vorstellen kann.

 

  • Runter von der Bremse – rein ins Leben

  • Vertrauen in die Zukunft bekommen

  • Die eigene Richtung finden

  • Perspektiven und Ziele haben

  • Mut schöpfen und Schwung bekommen

  • Sinn erkennen und Gewissheit empfinden

 

Anwendungsgebiete: 

 

Eine neue Lebensphase
Identitätssuche, Midlife Crisis, Beruf und Karriere.


Eine berufliche Veränderung
in der Umorientierung, auf Bestimmungssuche, bei Arbeitsplatzverlust.


Eine schwierige Lebenssituation
nach Krankheit, Trennung oder Verlust eines Menschen.


Ein Generationswechsel im Familienbetrieb
wenn die Nachfolge Sorgen macht oder Verunsicherung auslöst.

*   Forum-Gilching, Internationales Forum für ganzheitliche Psychotherapie e.V.

** DGH Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.V.

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Karolina Baum

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